Safari Kenia Erfahrung

Safari Kenia Erfahrung

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Wir möchten mit euch noch unsere Erfahrung der Kenia Safari in Form eines Reiseberichts teilen und in euch die Reiselust auf dieses wundervolle Land in Ostafrika wecken. Unsere Safari in Kenia und der anschließende Strandurlaub auf der Insel Pemba waren unsere Hochzeitsreise und fand im September 2022 statt.

Anreise und Ankunft in Kenia

Unser Flug ging mit Turkish Airlines von München über Istanbul nach Nairobi – gesamte Flugzeit acht Stunden und 30 Minuten. Nach unserer Landung in Nairobi am frühen Morgen wurden wir von einem Fahrer von Spirit of Kenya – unser Anbieter, den wir über safaribookings.com gefunden haben, am Flughafen empfangen und sicher zum vorher gebuchten Hotel gebracht. Sofort waren wir wieder in Afrika Stimmung. Zauberhafte Morgenröte über der Hektik der Megacity und die riesigen Marabustörche kreisen über den Straßen. Ich hatte Gänsehaut und war trotz des Nachtflugs hellwach. Im Hotel angekommen, haben wir erst mal ein paar Stunden Schlaf nachgeholt. Wir haben in Palacina The Residence & The Suites übernachtet. Leider ist es im Moment auf booking.com nicht buchbar, daher haben wir euch hier andere gut bewertete Hotels in Nairobi* rausgesucht. Alternativ lasst ihr euch von dem Anbieter eurer Kenia Safari beraten und weiterhelfen. Im folgenden Fenster findet Ihr einige Touren von Spirit of Kenya – unserem Safari Anbieter. Wir waren sehr zufrieden mit der Planung, Organisation und Durchführung unserer Kenia Safari und können euch den Anbieter uneingeschränkt weiterempfehlen. Lasst euch doch mal unverbindlich und kostenlos ein Angebot machen. *Affiliate-Links im Widget.
Gegen Mittag haben wir uns dann mit einem Uber zur nächsten Mall fahren lassen, wo wir uns Sim-Karten, ein paar Snacks und Getränke sowie Lunch im Foodcourt der Mall organisiert haben. Danach haben wir uns nochmal schlafen gelegt und sind nach ein paar Folgen Netflix gegen 22 Uhr final schlafen gegangen. Die Nacht im Palacina war richtig gut und ruhig.

Der Beginn unserer Safari in Kenia – Kibo Safari Camp – Amboseli Nationalpark

Am nächsten Morgen war es endlich so weit. Der Wecker klingelte um 05:45 Uhr, zusammenpacken, runter zum Frühstück, Check-out. Um 07:00 Uhr morgens begrüßte uns unser freundlicher und kompetenter Guide Jimmy überpünktlich und herzlich in der Lobby. Nach etwa einer Stunde durch den dichten Verkehr Nairobis lichtete sich der Großstadtdschungel etwas und es wurde ländlicher. Die Straße führte uns am Nairobi Nationalpark vorbei, wo wir schon von der Autobahn die ersten Zebras sehen konnten. Unser Safarimodus lief jetzt schon auf Hochtouren – endlich wieder dieses Gefühl spüren. Nach fünf Stunden Fahrt – die letzten zwanzig Kilometer waren auf einer ausgewaschenen Dirtroad – kamen wir im Kibo Safari Camp* an, wo wir zwei Nächte gebucht haben. Nach einem entspannten Check-in und einem leckeren Welcome-Drink in der Lobby, folgten wir den freundlichen Angestellten in unser luxuriöses Zelt, wo unser Gepäck schon auf uns wartete.
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Nachdem wir uns zurechtgefunden haben, gönnten wir uns noch eine Abkühlung im Pool des Kibo Safari Camps und machten uns abfahrtbereit, denn unser erster Game Drive stand bevor. Jimmy öffnete zum ersten Mal das Dach unseres Vans und mit Blick auf den wolkenverhangenen Kilimanjaro und kräftig Fahrtwind im Gesicht setzen wir das erste Mal Fuß oder besser gesagt einen Reifen in den Amboseli Nationalpark in Kenia. Unserer Meinung nach zeichnet sich der Amboseli zu dieser Jahreszeit vor allem durch die unterschiedlichen Habite aus, in denen man Tiere beobachten kann. Staubige Steppe, kleine Wäldchen und große Wasserflächen versprechen Abwechslung ohne Ende. Highlight von Tag eins war die Herde von etwa zwanzig Elefanten, deren Weg wir kreuzten, als die imposanten grauen Riesen am Abend Richtung Kilimanjaro zurückkehrten. Das war wirklich eine herzerwärmende Begegnung, als wir die Elefanten bei ihrem Sozialverhalten beobachten durften. Die jungen Elefanten trödelten am Ende der Herde rum bis die Leitkuh sie lautstark dazu aufforderte aufzuschließen. In ihrem etwas tollpatschig wirkenden Laufstil rannten die beiden Jungtiere an uns vorbei.
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Was für ein Ende des ersten Safaritages im Amboseli Nationalpark. Mit dieser Begegnung im Herzen ging es zurück in das Kibo Safari Camp, wo wir uns in unserem Zelt frisch machten und ein leckeres Abendessen in Buffetform hatten. Der Service im großen Restaurantzelt ist sehr zuvorkommend. Der Kellner blieb für die komplette Dauer des Aufenthalts im Camp bei uns und kannte nach dem ersten Dinner bereits unsere Getränkevorlieben. Sowas lieben wir ja. Die Auswahl an Speisen war groß, die Darbietung ansprechend und geschmacklich auch sehr lecker. Unter anderem gab es Gegrilltes, Fisch, viel Gemüse, Afrikanische Eintöpfe, aber auch westliche Gerichte wie Pizza oder Burger. Besonders in Erinnerung ist mir der Grillabend geblieben. Nach einer geruhsamen Nacht mit den Geräuschen der Savanne im Ohr, ging es am nächsten Morgen nach einem kraftvollen Frühstück wieder in die Weiten des Amboseli und an diesem Tag meinte es der Wettergott gut mit uns, denn der höchste Berg Afrikas – der Kilimanjaro – lag komplett frei und wir konnten ihn zum ersten Mal in unserem Leben ohne Wolkendecke bewundern.
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Einige Jahre zuvor war uns das von der tansanischen Seite aus nicht vergönnt, obwohl wir eine Wanderung durch die Kaffeeplantagen an den Hängen des Berges machten. Aber an diesem Tag war es endlich soweit. Die Highlights dieses Morgens waren sicherlich die Flamingos, die vor einer Herde Elefanten im Wasser nach Krebsen suchten und das alles vor der atemberaubenden Kulisse des mächtigen Kilimanjaros. Nach der Sichtung einiger Nilpferde, Giraffen, vielen Zebras und Antilopen legten wir unsere Mittagspause auf einem Aussichtshügel ein, wo es Infrastruktur wie Picknickbänke und Toiletten gab.
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Wir baten Jimmy, den Nachmittag in der Nähe der Wetlands des Parks zu verbringen, weil die Wasservögel unser Interesse geweckt hatten. Wir sahen Marabus, Störche, Löffler, Reiher und viele kleine bunte Vögelchen. Auf dem Rückweg zum Gate des Parks sahen wir Hyänen, darunter auch noch süße kleine Welpen. Aber das Highlights sollte noch folgen: Ganz nahe der Schotterpiste bereiteten sich zwei Löwinnen auf die nächtliche Jagd vor. Wir konnten einige Minuten alleine bei den beiden Raubkatzen bleiben bis wir aufgrund der Parkschließzeiten aufbrechen mussten.
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Transfer zum Lake Nakuru Nationalpark – The Cliff

Nach einer weiteren sehr angenehmen Nacht im Kibo Safari Camp und einem letzten Frühstück, brachen wir nach Nordwesten in Richtung des Lake Nakuru Nationalparks auf. Der Transfer ging wieder vorbei an Nairobi und dauerte sieben bis acht Stunden inklusive Mittagspause an einem Aussichtspunkt am Rande des Great Rift Valleys. Der Ausblick von den Essens- und Souvenirständen am Rande des Großen Grabenbruchs ins Tal hinunter ist wirklich atemberaubend und perfekt für den Mittagsstopp. Am Nachmittag erreichten wir schließlich das Tor zum Lake Nakuru Nationalpark und machten uns in Richtung unserer Unterkunft auf. Der Weg dorthin war ein weiterer fantastischer Game Drive, währenddessen wir unter anderem einen Afrikanischen Seeadler beim Fressen beobachten, unser allererstes Nashorn in freier Wildbahn aus der Nähe sehen konnten und eine Hyäne ganz in der Nähe unseres Camps The Cliff antrafen. Unsere bisher einzigen Nashörner hatten wir in einem Sanctuary in Uganda gesehen. Hier geht’s zu unserem Beitrag über Uganda.
Im Camp angekommen, konnten wir sofort unser großes Zelt beziehen, das wirklich an den über 100 Meter hohen Klippen zum See steht. Insgesamt verfügt The Cliff über 10 Zelte. Ihr findet dort alles was das Herz begehrt. Sehr leckeres Essen – jeden Abend auszuwählen aus drei Optionen. Auch auf einen Pool und eine gut ausgestattete Bar müssen die Gäste des Camps nicht verzichten.
Nach einer sehr ruhigen Nacht haben wir den Weckservice bestellt, weil wir mit Jimmy vereinbart hatten, einen Early Morning Game Drive vor dem Frühstück zu machen. Sowas ist im Normallfall nur möglich, wenn euer Camp innerhalb eines Nationalparks liegt. Bei The Cliff ist dies der Fall. So wurden wir also noch vor Sonnenaufgang von einem Mitarbeiter des Camps geweckt. Der Mitarbeiter ruft sanft und leise von außen ins Zelt hinein. Als wir dann wach waren, aber noch im Bett blieben, rollte er die Plane an der Ostseite des Zelts nach oben, sodass wir vom Bett aus durch das Moskitonetz aus dem Zelt auf den See schauen konnten. Der Mitarbeiter hatte uns gerade duftenden Kaffee zubereitet und wünschte uns einen schönen Tag, als gerade der Himmel begann sich rot zu verfärben. Wir setzten uns mit unseren Decken auf den Cliff Balkon und genossen bei rauchendem Kaffee den kitschigsten Sonnenaufgang, den man sich vorstellen kann. Eine der schönsten Erfahrungen auf unserer Kenia Safari.
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So gut, wie der Tag angefangen hatte, ging er leider nicht weiter. Ein Mitarbeiter des Camps sagte uns, als wir gerade Richtung Parkplatz zu unserem Fahrzeug gehen wollten, dass Jimmy uns ausrichten lässt, dass wir einen platten Reifen hätten und er zuerst den Reifen wechseln muss. Damit war unser Game Drive in der Dämmerung erstmal Geschichte. Wir vereinbarten, dass wir erst mal in Ruhe frühstücken und anschließend wieder in den Park aufbrechen wollen. So war es dann auch und wir hatten einen wundervollen Tag im Nakuru National mit einem ganz besonderen Highlight. Wir sahen den König der Savanne – einen ausgewachsenen männlichen Löwen mit imposanter dunkler Mähne in einem Baum oder eher großen Strauch sitzen. Aber seht euch einfach das Bild an. Nach vielen tollen Vogelbeobachtungen – wir sahen unterschiedliche große Raubvögel sowie kleine bunte Vögel, weiteren Löwen, Rothschild Giraffen, weiteren Nashörnern, Büffeln und vielen Flamingos ließen wir den Tag wieder in der Bar ausklingen.
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Fahrt in die Maasai Mara – Ilkeliani Camp

Am nächsten Tag nutzten wir den Weg aus dem Lake Nakuru Nationalpark wieder für einen Game Drive, bevor wir wieder auf geteerten Straßen westwärts Richtung Maasai Mara aufbrachen.
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Nach Ankunft im Ilkeliani Camp, konnten wir sofort unser Zelt am Fluss beziehen. Dieses Camp war das Highlight unserer Kenia Safari. Es liegt direkt auf der Grenze zum Maasai Mara Nationalpark. Das bedeutet, man kann das Ilkeliani von außerhalb betreten. Der Clou ist aber, dass man über eine Hängebrücke den Maasai Mara Nationalpark betreten kann. Der Guide kann das Safari Fahrzeug auf einem Parkplatz auf der anderen Seite der Brücke stehen lassen – also im Park. Dadurch sind Early Morning Game Drives möglich, weil man nicht an die Öffnungszeiten der Gates gebunden ist. Die Lodge verfügt über einige wenige sehr luxuriös ausgestattete Zelte, die alle auf Stelzen errichtet sind, denn der durchs Camp laufende Talek River tritt in der Regenzeit hin und wieder über sein Ufer. Der Bar- und Restaurantbereich liegt wundervoll idyllisch mit Blick in die Wildnis. Jeden Abend wird auf dem Viewing Deck eine große Feuerschale entzündet. Die Gäste werden dort mit Appetizern und Drinks versorgt, bis das Dinner angerichtet wird. Dort erzählt man sich von den Ereignissen des Tages. Frühstück, Mittagessen und Abendessen waren jeweils vorzüglich und der Service hatte die perfekte Mischung aus warmer Freundlichkeit und Professionalität. Wir haben uns sehr wohl und sicher im Ilkeliani Camp in der Maasai Mara gefühlt. Für die Sicherheit im Camp sind nachts die Maasai Krieger zuständig. Sollte man bei Dunkelheit das Zelt verlassen – etwa zum Dinner – dann immer in Begleitung eines Maasai.
Am Nachmittag unserer Anreise starteten wir dann unseren ersten Game Drive in der Maasai Mara. Bevor die nächsten beiden Tage im Zeichen des Mara Crossing stehen werden, sollte der erste Nachmittag zur Erkundung der Gegend dienen. Was wir an diesem Nachmittag aber erleben sollten, stellte alles anderen in den Schatten. Wir konnten zum ersten Mal in unserem Leben eine Jagd erleben. Wir fanden zwei Geparden, die im Schatten ruhten aber eine in der Nähe grasende Gruppe von Antilopen dabei nie aus den Augen ließen. Nach einiger Zeit erhoben sich die beiden Raubkatzen und schlichen sich geduckt an die Antilopen ran. In einem günstigen Moment setzten die beiden zum Sprint an und rissen eine Antilope. Die Geschwindigkeit der beiden Gepardenbrüder war so enorm, dass die Antilope erst im letzten Moment ihren Fluchtversuch startete, aber chancenlos war. Was für ein beeindruckendes Erlebnis. Schaut euch das Video in unseren Instagram Story Highlights an.
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Nach einem tollen Dinner unterm Sternenhimmel hatten wir eine ruhige Nacht mit vielen Tiergeräuschen ganz in der Nähe. Den nächsten Morgen starteten wir mit einem angenehmen Wake-up Call mit Tee und Kaffee auf unserem Balkon am Flussufer. Nach einer Katzenwäsche ging es zum Frühstück und anschließend machten wir uns mit Jimmy auf den Weg zum Mara River. Von einem Aussichtspunkt auf einem Hügel, konnten wir mit dem Fernglas schon die ersten dunklen Flecken am Horizont ausmachen. Die Flecken stellten sich als riesige Herden von Büffeln heraus, die sich von Tansania aus dem berühmten Mara Flusses näherten. Einige Stunden später fanden wir die Herden dann wieder am Ufer des Flusses, in dem schon viele Krokodile lauerten.
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Leider konnten wir an diesem Tag das Schauspiel an dieser Stelle nicht erleben. Beim Mara Crossing überqueren Gnus und andere Herdentiere den Fluss, um nach Kenia zu kommen. Viele davon ertrinken, brechen sich die Knochen bei Sprung das Steilufer hinab oder fallen den hungrigen Krokodilen zum Opfer. Abends am Lagerfeuer erfuhren wir, dass andere Gäste mehr Glück hatten. Es gehört auch eine Portion Glück dazu, um zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Auch am letzten Tag in der Maasai Mara konnten wir das Crossing nicht sehen, aber ansonsten ließ die Maasai Mara nichts aus. Wir sahen jeden Tag Elefanten, Löwen, Hyänen, Giraffen, Leoparden, Geparden und auch viele sehr interessante kleinere Tiere. Die Massai Mara ist zusammen mit der Serengeti das Nonplusultra für große Raubkatzen.
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Transfer nach Nairobi - Palacina – Flug nach Pemba – The Aiyana

Nach einem emotionalen Abschiedsabend stand am nächsten Morgen der Transfer aus der Maasai Mara zurück nach Nairobi ins Palacina Hotel an. Nach vier bis fünf Stunden erreichten wir die Hauptstadt sicher und verabschiedeten uns von unserem Guide und Fahrer Jimmy. Nach einer weiteren Nacht im Palacina wurden wir früh morgens von Spirit of Kenya zum Flughafen Nairobi gebracht, von wo wir einen Flug mit Kenya Airways nach Daressalam hatten. Der Flug war pure Freude, denn der Pilot flog über den Gipfel des knapp 6000 Meter hohen Kilimanjaros. Er flog sogar eine kleine Kurve, sodass wir das Plateau auf dem Berg perfekt sehen konnten. Sogar die Bergsteiger auf dem Gipfel konnten wir mit bloßem Auge erkennen. Schaut Euch dazu gerne unsere Instagram Story Highlights zu unserer Kenia Safari an, dort seht ihr den Überflug. Der Flug dauerte eine gute Stunde. In Daressalam – der großen Küstenmetropole in Tansania – gingen wir zu Fuß mit unseren Koffern vom International Terminal zum Domestic Terminal. Lasst Euch nicht verunsichern, denn die Taxifahrer werden euch erzählen, dass man nicht zu Fuß gehen kann. Eine Lüge. Von hier hatten wir einen Weiterflug mit Auric Air nach Pemba gebucht. Dieser Flug wird mit einer kleinen Cessna Maschine durchgeführt, die 13 Passagieren Platz bietet, und macht einen Zwischenstopp auf Sansibar. Die Aussicht auf den Indischen Ozeanen und die kleineren Inseln und Sandbänke des Sansibar-Archipels ist wirklich unbeschreiblich. Wir konnten sogar große Wale vom Flieger aus sehen.
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Nach diesen beiden kurzen Hopsern waren wir also endlich auf unserer Honeymoon Insel Pemba – eine Insel des zu Tansania gehörenden Sansibar-Archipels – angelangt. Aber bevor wir unser Hotel erreichten, mussten wir die grüne Dschungelinsel noch fast komplett durchqueren, denn das Aiyana* ist ganz im Norden der Insel. Den Transfer haben wir über einen lokalen Anbieter gebucht. Schreibt uns gerne an, wenn ihr hier einen Kontakt braucht.
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The Aiyana Resort & SPA – Pemba – Sansibar

Der Empfang im Aiyana* war sehr herzlich und wir konnten unser Zimmer sofort beziehen. Die ganze Anlage mit ihrem tropischen Garten und vor allem der Strand und die Wasserfarbe sind wirklich traumhaft. Ein schöneres tropisches Strandresort haben wir auf all unseren Reisen noch nicht gesehen.
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Es gibt einen wundervollen Infinity Pool mit Blick auf den Indischen Ozean, wo ihr im Schatten einen kühlen Cocktail schlürfen könnt. Hier befindet sich auch die Bar, wo wir jeden Abend vor dem Abendessen einen Drink zum Sonnenuntergang hatten. Auch Wasserpfeifen stehen im Angebot. Manche der Zimmer/Villas haben einen privaten Pool. In diesen Genuss kamen wir im zweiten Teil der Woche auch, denn wir konnten in eine höhere Zimmerkategorie umziehen. In unserer Buchung war Vollpension enthalten. Das Frühstück war wirklich super und wir bestellten jeden Tag was anderes. Brot und Brötchen mit lokalem Honig und tropischen selbstgemachten Marmeladen, Früchte von der Insel, Eierspeisen nach Wahl, Käse und Wurst. Kulturell sehr interessant war das Swahili Breakfast. Probiert das unbedingt und frühstückt, wie man es hier auf der Insel auch tut. Mittags gab es typischerweise immer frische Meeresfrüchte wie gerillten Fisch (Catch of the day), Tunfisch-Tartar auf Baguette, Oktopus-Salat (unser Favorit), aber auch Klassiker wie Burger oder Pizza. Zum Abendessen gibt es ein paar Besonderheiten wie das BBQ-Dinner einmal in der Woche. Fantastische Meeresfrüchte wie Riesengarnelen, Hummer, Fisch, Oktopus und alles frisch zubereitet vom Holzkohlegrill im Schein der Fackeln am weißen Sandstrand.
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Einen Abend pro Woche lädt das Management zur Cocktailparty vorm Abendessen. Am letzten Abend des Aufenthalts wird für jedes Paar/Zimmer ein einsames Candlelight Dinner am Strand bei fast vollkommener Dunkelheit unter dem Sternenhimmel der Milchstraße veranstaltet. Der Strand des Aiyana ist ein öffentlicher Strand. Bei Ebbe besuchen viele Einheimische den Strand, um dort Muscheln, Oktopusse und andere Dinge wie Seegras, das hier sogar gezüchtet wird, zu sammeln. Man kommt sehr einfach mit den Menschen ins Quatschen. Wir hatten sehr interessante Gespräche. Es ist nie vorgekommen, dass jemand an die Strandliegen kam und etwas verkaufen wollte. Sowas gibt es hier nicht. Bei Ebbe zieht sich das Wasser relativ weit zurück, sodass Baden nicht möglich ist. Das sollte man wissen und den Tagesablauf etwas nach den Gezeiten richten. Die kann man online oder bei den Mitarbeitern erfragen.
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Der Strand an sich ist wunderschön und mit der Weißeste, den wir je gesehen haben. Die Wasserfarbe ist nicht von dieser Welt und übertrifft das Meiste, was wir je gesehen haben. Die kleine Felsinsel vor dem Resort kann man auch bei Flut erreichen, ohne schwimmen zu müssen. Eine kleine Leiter führt auf den Felsen hinauf. Ein Mitarbeiter sorgt jederzeit am Strand für euer Wohlergehen, indem er Liegen organisiert, Schirme dem Sonnenstand entsprechend platziert und Getränke bringt. Das Baden im Meer ist sehr angenehm. Die Wassertemperatur ist perfekt und der feine Puderzuckersand am Strand setzt sich im Meer fort. Badeschuhe sind trotzdem empfehlenswert, denn hin und wieder gibt es steinige Bereiche, wo der ein oder andere Seeigel wohnt.
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Die 30 Villas, über die das Aiyana verfügt, sind wundervoll und sehr passend zur umliegenden Natur designt. Die meisten oder sogar alle verfügen zusätzlich zum Badezimmer über eine Outdoordusche im blickgeschützten Teil des Gartens, über den jedes Zimmer verfügt. Alle Zimmer sind zum Meer hin ausgerichtet, sodass ihr morgens beim Aufwachen Blick auf den Indischen Ozean habt. Ansonsten verfügen die Zimmer neben Schlafzimmer und Badezimmer auch noch über einen Aufenthaltsraum bzw. Wohnzimmer, eine Terrasse und manche sogar über ein zweites Schlafzimmer im Obergeschoss. Langweilig wird es im Aiyana mit Sicherheit nicht, denn, wenn ihr genug in der Sonne gelegen und den sanften Wellen gelauscht habt, dann macht doch einfach einen schönen Tagesausflug wie etwa einen Trip mit dem Boot zu einer traumhaften Sandbank, die bei Ebbe aus dem Ozean erscheint. Auch ein Besuch des Mangrovenwaldes oder des Ngezi Forests lohnen sich genauso wie die Tour durch eine Gewürzfarm, wo ihr die typischen Gewürze von Pemba und Sansibar kennenlernt. Auch Schnorcheln im Njao Gap oder am Hausriff, eine Sonnenuntergangs-Dhowfahrt oder eine Radtour stehen im Angebot. Natürlich könnt ihr euch auch im SPA nach allen Regeln der Kunst verwöhnen lassen.
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Wir haben mehrere Schnorcheltrips unternommen und auch vom Aiyana Beach aus sind wir immer wieder mit Maske und Schnorcheln durch die Korallen getaucht. Am besten war aber der Spot am Njao Gap, wo wir bunte Korallen, viele Fische und klares Wasser hatten. Ein weiteres Highlight war der Bootstrip zur Sandbank an der Nordspitze von Pemba, wo wir ein einsames Picknick genossen. Bei unserem Ausflug zur Gewürzfarm konnten wir tropische Früchte und die Gewürze des Archipels begutachten. Vor allem für Zimt und Nelken ist Pemba bekannt, aber auch Vanille, Litschi, Kurkuma, Ingwer, Pfeffer, Tamarinde, Maniok, Kaffee, Kokosnuss und Bananen wachsen gut im tropischen Klima von Pemba. Nach einer Woche voller Entspannung, Sonne, gutem Essen und tollen Ausflügen, ging es für uns über Sansibar und Istanbul wieder nach Hause.

Fazit zum Reisebericht/Erfahrungen unserer Safari in Kenia und Strandurlaub in Pemba

Wir würden es wieder genauso machen und unsere Safari mit Spirit of Kenya buchen und unseren Strandurlaub auf Pemba im Aiyana* verbringen. Falls ihr Fragen zu unserer Erfahrung auf dieser Reise habt, zögert nicht, uns auf Instagram oder per Mail anzuschreiben.

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