Safari Uganda

Sanctuarys, Forests und Nationalparks in Uganda

Ziwa Rhino Sanctuary

Das Nashorn Sanctuary befindet sich etwa zwei Stunden nördlich von Kampala. Der Park ist eingezäunt und wird auch bewacht. Diesen Zustand bemerkt man aber nicht, wenn man sich darin bewegt und die beeindruckenden Tiere beobachtet. Es fühlt sich an wie in freier Wildnis.

Im Park leben 25 Southern White Rhinos. In den nächsten Jahren steht die Auswilderung der ersten Tiere an, um das Nashorn in Uganda wieder anzusiedeln.

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Wir konnten bei einem Bushwalk sieben Nashörner beobachten und kamen ihnen wirklich sehr nah. Immer begleitet von einem Ranger, erhält man unglaublich interessante Informationen und unterstützt mit seinem Besuch auch die Erhaltung dieser gefährdeten Art.

Short-Fact über Nashörner: Sie können nicht gut sehen, aber verdammt gut riechen und hören.

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Murchison Falls Nationalpark

Der Murchison Falls Nationalpark wird durch den Victoria Nil in den südlichen und nördlichen Part geteilt. Der südliche Teil ist von saftig grünem Urwald geprägt, der nördliche Teil ist Savanne und beheimatet die Tiere, wegen denen man eine Safari bucht.

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Von beiden Seiten ist eine Bootstour zum mächtigen Murchison Wasserfalls möglich. Bei dieser Tour konnten wir Elefanten, Nilpferde und Krokodile vom Wasser aus beobachten und kamen ihn dadurch sehr nah. Ziel der Bootstour ist der Wasserfall, der von unten aber nicht seine ganze Schönheit zeigt. Dafür solltet ihr ihn euch von oben ansehen. Die Bootsfahrt dauert ca. 2 bis 3 Stunden.

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Der Kapitän lässt die Passagiere bei Bedarf auch an einer kleinen Anlegestelle raus, sodass ihr bis „Top of the Falls“ wandern könnt. Voraussetzung: Euer Guide weiß Bescheid und holt euch oben wieder ab. Der Walk kostet $15.

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Die Autofähre, die den südlichen und nördlichen Teil des Parks verbindet überquert den Nil in der High Season stündlich und in der Low Season alle zwei Stunden. Die Überfahrt dauert ca. 5 Minuten.
Im nördlichen Teil befinden sich die Wildkatzen, Giraffe, Elefanten und Co. Die Landschaft ist unglaublich schön. Gräser, Palmen, Bäume, … alles grün aufgrund kleiner Wasserquellen. Landschaftlich und vom Wildlife her der schönste Park, den wir in Uganda gesehen haben.

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Im Park befinden sich mehrere Unterkünfte. Diese Lodges sind nicht umzäunt, sodass man in der Nacht durchaus mal Besuch von wilden Tieren erhalten kann. In den Gebäuden ist man aber natürlich sicher. Dadurch konnten wir aber auch vom Pool aus Giraffen in nächster Nähe im Sonnenuntergang beobachten. Unglaublich schön.

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Kibale Forest Nationalpark / Schimpansen Trekking

Wenn ihr die Schimpansen sehen wollt, kümmert euch bereits lange im Vorfeld um die Permits. Das Permit kostet $150 pro Person.

Früh am Morgen haben wir uns zusammen mit anderen Gruppen am Parkeingang eingefunden. Nach einem kurzen informativen Briefing zu Verhaltensregeln, Territorium und Lebensweise der Primaten sind wir in kleinen Gruppen in den Dschungel marschiert. Das Terrain ist meist flach und nicht sonderlich schwer zu begehen. Bei Bedarf kann man sich aber einen Träger buchen, der einen unterstützt.

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Im Kibale Forest befinden sich 4 Schimpansen-Communities, wovon drei nur zu Forschungszwecken von Menschen besucht werden dürfen, die vierte aber für Touristen zugänglich ist.

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Folgende Ausrüstung würden wir empfehlen:
• Lange Kleidung
• Lange Socken (in die die Hose eingesteckt werden kann)
• Mückenspray
• Wasser
• Regenjacke (da es im Rainforest immer wieder mal regnen kann)
• Fotoequipment
• Wanderschuhe
• Trinkgeld (für Guide)

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Nach 20 Minuten Wanderung durch den Wald haben wir die ersten Schimpansen in den Baumkronen gesichtet. Als einer der Schimpansen auf den Boden runterkam und durch den Wald marschierte verfolgten wir ihn und er führte uns direkt zu seiner Familie.

Es ist essentiell immer einen gewissen Respektsabstand zu halten und die Verhaltensregeln zu befolgen. Aber Achtung, manchmal hilft ein Sicherheitsabstand auch nicht gegen verrückte Schimpansen, die zeigen wollen, wie stark sie sind. Die Affen werfen mit Stöcken und reißen Bäume aus. Sie veranstalten einen riesen Zirkus, um uns zu zeigen, dass wir hier nur Gäste sind. In unserer Gruppe wurde jemand von einem Schimpansen mit einem Holzstock geschlagen.

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Queen Elizabeth Nationalpark

Der Park ist bekannt für seine auf Bäume kletternden Löwen. Leider hatten wir hier nicht so viel Glück wie in den anderen Parks und haben kaum Wildlife gesehen, sodass es für uns der unspektakulärste Park war.

Safari hat natürlich immer damit zu tun zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein und dieses Glück hatten wir in QE nicht.

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Neben herkömmlichen Game Drives gibt es auch die Möglichkeit den Park bei einer Bootsfahrt auf dem Kazinga Channel zu erkunden. Der Channel verbindet Lake Edward (der größere Teil dieses Sees gehört zum Kongo, der kleinere zu Uganda) und Lake Georg. Vom Boot aus kann man zahlreiche Tiere wie Elefanten, Hippos, Büffel und wenn man Glück hat sogar Löwen beobachten.

Kleiner Tipp: der Bootstrip soll sich vor allem in der Trockenzeit lohnen.

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Bwindi Impenetrable Forest / Gorilla Trekking

Bwindi Impenetrable Forest ist einer der letzten Plätze der Erde, wo man Berggorillas antrifft.

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Für das Gorilla Trekking ist ein Permit notwendig, welches weit im Voraus besorft werden muss. Das Permit kostet $600.

Der Bwindi Nationalpark ist in vier Bereiche (Buhoma, Ruhija, Nkuringo, Rushaga) unterteilt. Den Bereich muss man bereits bei der Permitbuchung mitangeben.
Pro Tag dürfen maximal 72 Personen am Gorilla Trekking teilnehmen. Mehr als acht Personen pro Gruppe sind nicht erlaubt. Damit will die Parkverwaltung verhindern, dass die Gorillas zu stark gestört werden.

Bereits am frühen Morgen, wenn die Besucher noch schlafen, starten Tracker mit der Spurensuche und spüren die Gorilla-Familien auf. Wenn die Besucher eintreffen, führen die Tracker die Guides per Funk zu den Gorillas. Je nach Aufenthaltsort der Primaten kann die Wanderung zwischen 5 Minuten und mehreren Stunden dauern. Nach einem informativen Briefing geht das Abenteuer los. In kleinen Gruppen geht es durch schweres Gelände im Regelwald. Die Guides und bewaffneten Ranger geben interessante Informationen zur Gorilla-Familie und deren sozialem Gefüge.

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Bereits vor der Wanderung, kann man sich Porter buchen, der Rucksäcke trägt oder bei der Wanderung unterstützt.

Man sollte sich wie folgt kleiden und ausrüsten:
• Lange Kleidung
• Lange Socken (in die die Hose eingesteckt werden kann)
• Mückenspray
• Wasser
• Regenjacke (da es im Rainforest immer wieder mal regnet)
• Wanderschuhe
• Lunchpaket (da man nie weiß, wie lang das Trekking dauert)
• Trinkgeld (für Guide, Ranger und Tracker)

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Wir haben nach einer Stunde unsere Gorilla Familie gefunden. Sie saßen an einem Hang im Gebüsch. Wie wunderschön. Eine Stunde durften wir bei der Familie verbringen mit einem gewissen Abstand. Insgesamt waren wir 4 Stunden unterwegs (Wanderung, Lunch im Forest, etc.) und kamen total dreckig wieder am Auto an.

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Im Bwindi Impenetrable Forest sollte warme Kleidung immer im Gepäck sein. In der Nacht kann es richtig kalt werden. Die Camps sind aber meist gut darauf vorbereitet und bieten Kaminfeuer, Wärmflaschen, Tee und so weiter. Also unterschätzt das nicht.

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